Selbstmarketing - Die bewusst gestaltete Botschaft von sich selbst - entsprechend den eigenen Werten und Zielen.


Definition:

"Als Selbstmarketing, Self Marketing oder Ego-Marketing werden alle Ansätze der systematischen und bewussten Selbstvermarktung bezeichnet. Dies erfolgt durch die Übertragung der Erkenntnisse des Marketing für Produkte oder Dienstleistungen auf die eigene Person

...

Anliegen des Selbstmarketing ist nicht das künstliche Verstellen, sondern die bewusste Betonung der eigenen Stärken. Jede Person steht in ihrem sozialen Umfeld für eine Eigenschaft, eine Fähigkeit und das damit verbundene Wissen. Dieses gilt es, im Rahmen des Selbstmarketing herauszuarbeiten und bewusster (als bisher) zu unterstreichen. "

aus Wikipedia "Selbstmarketing"

 

 

Für uns bezeichnet "Selbstmarketing" die bewusste verbale und nonverbale Kommunikation über sich selber.

Wir alle senden über die Art und den Inhalt unserer geschriebenen und gesprochenen Sprache, unsere Art zu Sprechen, unser Aussehen, unseres Auftretens, unserer Bewegungen etc. vielschichtige Botschaften, die die Emotionen unseres Gegenübers beeinflussen. Immer und überall. 

 

Voraussetzung dafür ist die Identifizierung

  • der persönlichen Werte,
  • der eigenen Persönlichkeitsmerkmale mit Vorlieben, Stärken und Schwächen sowie Interessensschwerpunkten und

ganz wichtig

  • der großen und kleinen, langfristigen und kurzfristigen, beruflichen und privaten Wünsche und Ziele,

Kurz: "Wer bin ich? Und was will ich erreichen?"

 

Wir wissen: Es ist nicht möglich nicht zu kommunizieren... 

In diesem Sinne betreiben wir alle immer und überall "Selbstmarketing". Die einen bewusster, die anderen unbewusster...

 

 


Und warum nonverbales Selbstmarketing? Also ohne Worte?

Sichtbare Botschaften sind unbewusst viel wirksamer als das gesprochene Wort.

Es sind die Nuancen, die Weichen stellen.

Charlotte Wilisch - Nonverbales Selbstmarketing für Frauen und Männer

 

Anordnungen und Zusammenstellungen von Farben, Formen und Bewegungen werden von unserem Gehirn unterbewusst wahrgenommen und mit emotionalen Eindrücken als sogenannte Codes abgespeichert. Dadurch bilden sich mit der Zeit emotionale Konzepte, die durch bestimmte optische Signale aktiviert werden können. 

 

Wie bei den Vergleichsfotos geht es auch beim nonverbalen Selbstmarketing nicht darum, welche Kleidung "besser oder schlechter" aussieht, welche uns mehr gefällt oder nicht gefällt. Es geht darum, welche Botschaft mit dem jeweiligen Erscheinungsbild codiert und decodiert werden kann, und welche Wirkung erreicht werden soll.

 

Aus der neurowissenschaftlichen Forschung wissen wir, dass unser Gehirn in jeder Sekunde von unseren fünf Sinnen mit 11 Millionen Bits Information versorgt wird. Unser bewusstes Erleben verarbeitet in einer Sekunde dagegen nur 40-50 Bits.

Das bedeutet, dass fast 100 Prozent der Daten, die unser Gehirn aufnimmt, unbewusst verarbeitet werden und implizit wirken.

Von den 11 Millionen Bits entfallen 10 Millionen allein auf die optischen Sinneseindrücke.

Wir nehmen also viel mehr wahr, als uns bewusst ist - und wir kommunizieren viel mehr und viel schneller als wir sprechen und denken können.

 

Diese Kommunikation, dieser Austausch von Bedeutungen findet also vor allem ohne Worte statt:

Es ist die nichtsprachliche, nonverbale Kommunikation, die entscheidend ist!  

 

Aus diesem Grund macht es Sinn sich vor allem mit den optisch wahrnehmbaren Nuancen von Kommunikationssignalen zu befassen. Sie kennen und erkennen zu lernen. Sie bewusst auswählen und anwenden zu können.


Entfalten Sie schon Ihre positive Wirkung, bevor Sie überhaupt ein Wort gesagt haben...

Und stellen Sie die Weichen für Ihre kleinen und großen Ziele bewusst, denn Erfolg ist kein Zufall, sondern die Folge von strategischen Entscheidungen!