Und warum nonverbales Selbstmarketing  ...also ohne Worte!?

Sichtbare Botschaften sind unbewusst viel wirksamer als das gesprochene Wort.


Aus der neurowissenschaftlichen Forschung wissen wir, dass unser Gehirn in jeder Sekunde von unseren fünf Sinnen mit 11 Millionen Bits Information versorgt wird. Unser bewusstes Erleben verarbeitet in einer Sekunde dagegen nur 40-50 Bits.

Das bedeutet, dass fast 100 Prozent der Daten, die unser Gehirn aufnimmt, unbewusst verarbeitet werden und implizit wirken.

Von den 11 Millionen Bits entfallen 10 Millionen allein auf die optischen Sinneseindrücke.

 

Wir nehmen also viel mehr wahr, als uns bewusst ist - und wir kommunizieren viel mehr und viel schneller als wir sprechen und denken können.

 

 

Diese Kommunikation, dieser Austausch von Bedeutungen findet also vor allem ohne Worte statt:

 

Es ist die nichtsprachliche, nonverbale Kommunikation, die mit Nuancen Weichen stellt.  

Beruflich und privat. Immer und überall. 

Aus diesem Grund macht es Sinn sich vor allem mit den optisch wahrnehmbaren Nuancen von Kommunikationssignalen zu befassen. Sie kennen und erkennen zu lernen. Sie bewusst auswählen und anwenden zu können. gesprochenen Sprache, unsere Art zu Sprechen, unser Aussehen, unseres Auftretens, unserer Bewegungen etc. vielschichtige Botschaften, die die Emotionen und damit das Verhalten unseres Gegenübers beeinflussen. Immer und überall. 

  

Anordnungen und Zusammenstellungen von Farben, Formen und Bewegungen werden von unserem Gehirn unterbewusst wahrgenommen und mit emotionalen Eindrücken als sogenannte Codes abgespeichert. Dadurch bilden sich mit der Zeit emotionale Konzepte, die durch bestimmte optische Signale aktiviert werden können. 

 

Bei der Gestaltung von Botschaften z. B. durch die eigene Kleidung geht nicht in erster Linie darum, welche Kleidung "besser oder schlechter" aussieht, welche uns mehr gefällt oder nicht gefällt.

 

Es geht darum, welche Botschaft mit dem jeweiligen Erscheinungsbild codiert und decodiert werden kann, und welche Wirkung erreicht werden soll.

 

Der persönliche Geschmack entscheidet dann über die Nuancen und gibt die individuelle Note dazu.  

 

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